Viktoria

Viktoria Schmidt

Yogalehrerin



Was bedeutet Yoga für mich?
Für mich ist Yoga eine Art „stilles Gespräch“, in dem ich meinen Geist zur Ruhe bringen und stattdessen meinen Körper sprechen lassen kann. Die Kunst besteht darin, mich auf das, was sich dabei offenbart, einzulassen und einfach anzunehmen, ohne es zu bewerten. Da wir es oftmals von klein auf anders gelernt haben, fällt es uns nicht immer leicht. Die Yogapraxis ist eine wunderbare Möglichkeit, um diese Fähigkeit (wieder) zu entdecken und einen achtsameren und liebevolleren Umgang mit uns und mit unserer Außenwelt zu praktizieren. Hier können wir anhalten, um nach innen zu schauen und anzukommen, anzukommen im gegenwärtigen Moment und schließlich bei uns selbst. Meine große Liebe gilt dem Yin Yoga. Hier stehen Ruhe und Langsamkeit, die in unserem schnellen Alltag oft zu kurz kommen, im Vordergrund. Beim Yin Yoga komme ich vom alltäglichen Tun ins Sein, ins Hier und Jetzt, jenseits des Beurteilens und Vergleichens. Während des längeren Verweilens in den Asanas kann ich meine Sinne von der äußeren Welt zurückziehen, den Blick mehr und mehr nach innen richten und in die Stille eintauchen. Sowohl Körper als auch Geist können sich dabei ohne jeglichen Leistungsdruck auf ganz bewusste Art und Weise entspannen. Dadurch entsteht neuer Raum für neue Energie, die wir für das Meistern der Herausforderungen des heutigen Alltags gut gebrauchen können.